Mal kein Automodell

Tja, da musste ich doch wirklich mal eine Ausnahme vom „Autobau“ machen.

Als bekennender „Trekkie“ habe ich mir von meinen Liebsten ein Raumschiff der „Sternenflotte“ gewünscht. Na ja, eigentlich war der Wunsch die „Enterprise“ von Kult- Käpt’n James T. Kirk- bekam aber dann die „Voyager“ von Käpt’n Janeway (für „Nicht- Trekkies“ gibt es da halt keine Unterschiede) 🙂

Nein, das ist kein Beinbruch, denn auch dieses Modell gefällt mir sehr gut. Und da es leider nun beinahe ein Jahr im Schrank lag, fange ich nun endlich damit an:

Zur Erklärung muss ich allerdings sagen, dies ist nicht der erste Arbeitsgang, hier werden aktuell schon die Fensteröffnungen gebohrt.

Fensteröffnungen? Ja richtig. Ich habe mir nämlich weiterhin ein Beleuchtungsset gewünscht (und auch bekommen) damit mein Spaceship nach Fertigstellung auch in vollem Glanz „erstrahlen“ kann. Vorbereitend hierfür war nämlich erforderlich, den Bausatz von innen mehrfach schwarz zu lackieren damit später die Leuchtdioden nicht durchscheinen und dann nochmal in einem hellen Ton (ich habe dafür „silber“ verwendet) zu bearbeiten, damit die Lichter durch die Öffnungen reflektiert werden.

Der Originalbausatz ohne Beleuchtung sieht hierfür sogenannte „Decals“ (Abziehbilder) vor, die auf den Rumpf geklebt werden und somit die Beleuchtung suggerieren sollen.

Aber ich dachte mir, „wenn schon, denn schon“ und finde so ein Modell mit Beleuchtung einfach imposanter. Und auch, wenn einige Arbeiten wie das ausbohren der Fensteröffnungen nicht zuletzt wegen der hohen Anzahl eintönig erscheinen mögen, macht es viel Spaß. Ich werde hier natürlich weiter darüber berichten.

Ach ja- die „Enterprise“ steht natürlich nach wie vor auf meinem Wunschzettel… 😉

 

Meine kleine Ausstellung

So in etwa sieht es gerade bei meinem fertig gestellten Modellen aus:

Der „R8“ (linkes Bild) war bis dato mein Modell, das am „besten“ gelungen war. In diesem Zusammenhang möchte ich allerdings auch nicht verschweigen, dass der gelbe Mustang (rechtes Bild, dritte Reihe von oben ganz rechts) absolut NICHT gelang und ich diesen zwischenzeitlich entsorgen musste.

Das Problem bei dem Modell war einfach, dass ich an der Vorderachse wohl irgendwas falsch gemacht habe und dadurch die Radaufhängung nicht passte, was wiederum zur Folge hatte das die Vorderräder absolut nicht montierbar waren und immer wieder abfielen. Also hätte ich das gesamte Fahrwerk wieder demontieren müssen was dem gesamten Innenraum in Mitleidenschaft gezogen hätte (ich hatte nämlich alles „ordentlich“ verklebt) und ich war mir nicht sicher ob ich das wirklich will. Schade drum.

Aber ich habe noch ein „paar“ Modelle im Schrank, werde fleißig üben und Erfahrungen sammeln und dann ggfs. nochmal neu starten.

Noch mehr Modelle…

…kamen hinzu.

Inzwischen ist meine Sammlung auch um ein paar „amerikanische Oldies“ erweitert worden. Wobei ich zugeben muss, auch ein wenig nach „Sympathie“ beim Kauf zu entscheiden und nicht nach einer gewissen Orientierung. Beweis:

Der Ford Torino zum Beispiel. Die Älteren unter uns haben schon erkannt, dass dieser aus der US- Serie „Starsky & Hutch“ stammt. Und die gehörte zweifellos zu einer meiner Lieblingsserien. Natürlich war klar, das der meine Sammlung bereichern muss.

Und so ging es weiter

Natürlich durften die nächsten Modelle nicht lange auf sich warten lassen…

Leider muss ich dazu anmerken, dass das Modell „Corvette Stingray“ ein Modell ist, was in wenigen Handgriffen nur „zusammen geklickt“ wird (Dauer der Montage geschätzte knapp 30 Minuten)- also keinerlei Arbeiten mit Kleber, Feile usw. Revell hat diese Serie scheinbar für „jüngere“ Modellbauer entwickelt, die noch nicht viel oder keine Erfahrung haben. Für mich ist das allerdings nichts und ich werde von dieser Serie Abstand nehmen.

Ich hake das einfach mal unter „Erfahrung“ ab und achte künftig verstärkt darauf, was ich kaufe.

Der Beginn einer Leidenschaft

Die ersten „Gehversuche“.

Meine Lieben „versorgten“ mich mit ein paar Werkzeugen (von denen ich immer dachte man würde sie nicht benötigen, aber sie erleichtern die Sache ungemein und sorgen für viel mehr Freude beim basteln)

Logischerweise durfte auch das erste Modell nicht fehlen (meine Lieben dachten wirklich an alles)

Und dann ging es los:

Der Beginn einer Leidenschaft.

 

Revell Modellbau

Vor ca. zwei Jahren habe ich eine „alte Liebe“ wieder entdeckt und zwar den Modellbau.

Schon als Jugendlicher habe ich mal damit angefangen, allerdings offenbar mit den „falschen Modellen“, denn ich habe Motorräder, Flugzeuge und eine „Apollo“- Mondlandefähre gebaut. Ich war auch fälschlich der Meinung, so ein Modell müsse in 2- 3 Stunden zusammengebastelt sein, ohne jegliches „Spezialwerkzeug“ und natürlich auch ohne die Teile entsprechend zu bemalen/ lackieren.

Heute weiß ich, das es anders viiiiiel mehr Spaß macht und auch Wochen, wenn nicht sogar Monate dauert, ein Modell in seinen winzigsten Details fertig zu stellen., wobei ich mich im Bereich „Automodelle“ auch wirklich wohl fühle. Dank der Ausstattung mit richtigem Bastlerwerkzeug und einer inzwischen beträchtlichen Farbpalette macht es mir nichts aus, auch mal mehrere Stunden am Stück zurückgezogen an einem Motorblock oder einem Fahrzeuginnenraum zu verbringen.

Rückblickend werde ich hier also über meine fertigen oder noch zu bauenden Fahrzeuge berichten, über meine Erfolge und Erfahrungen und würde mich natürlich freuen, mich mit Gleichgesinnten austauschen zu können.

Hinterlasst gerne hier unter dem Artikel einen Kommentar oder diskutiert mit mir und anderen in meinem Forum: ________________________________________